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02.03.2010
Erfolgreich durch die Krise
"Trotz der Wirtschaftskrise und des erwartet schwierigen
Marktumfeldes für Forschungs- und Entwicklungsaufträge konnten wir das vierte Geschäftsjahr
2009 als das bisher erfolgreichste abschließen. Neben laufenden Vorhaben wurden
weitere Kooperations- und Drittmittelprojekte akquiriert und die Geschäftsfelder Kosmetik/ Aromen,
Medizin/Medizintechnik und Technische Anwendungen weiter fokussiert", fasst Dr. Frank Schröder-Oeynhausen,
operativer Geschäftsführer der CAN GmbH, das abgelaufene Geschäftsjahr zusammen.
„Die Umsatzerlöse und Erträge aus Projektförderung haben das
Vorjahresergebnis in Höhe von 1,3 Mio € knapp übertroffen. Es
ist uns gelungen, den Technologievorsprung der CAN GmbH auf dem Gebiet der
Nanopartikelsynthese weiter auszubauen. Wir haben im abgelaufenen Jahr sechs
neue Patente zu nanotechnologischen Innovationen angemeldet und damit die Grundlagen
für eine professionelle Verwertung des Know-hows gelegt", so die beiden
Geschäftsführer Dr. Frank Schröder-Oeynhausen und Prof. Dr. Horst
Weller.
Zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres 2010 wurden
„CAN-interne Projekte" gestartet, die die Etablierung der CAN-eigenen
Technologieplattformen weiter unterstützen. Im Rahmen dieser auf 12 - 18 Monate
ausgelegten Projekte zu den Schwerpunkten Kosmetik, Nanopartikelsynthese, Verkapselung
und Biokonjugation, d. h. der Kopplung von Biomolekülen an Nanopartikeln,
werden Erkenntnisse aus der universitären Forschung in die Entwicklung und
Testung von Prototypen überführt. Die Projekte zielen auf die Erarbeitung
weiterer Alleinstellungsmerkmale und die Anmeldung von Patenten und
Schutzrechten. Voraussetzung für ein internes Projekt ist die kumulative Erfüllung einer Reihe von
Kriterien wie der technischen Machbarkeit, der Darlegung des ökonomischen
Vorteils, der Darstellung der notwendigen technischen und finanziellen
Ressourcen sowie der Ermittlung der zuzuordnenden Kosten. Die internen
Projekte unterstützen sowohl die Aktivitäten im Rahmen laufender
Drittmittelvorhaben als auch die Kooperation mit Industriekunden.
Für das Jahr 2010 erwartet die Geschäftsführung eine
Stabilisierung der Umsatzerlöse. Dabei werden sich die Aktivitäten der CAN GmbH
zunehmend an wirtschaftlichen Zielen orientieren, um mittelfristig alle
Geschäftsbereiche als ergebnisverantwortliche Einheiten profitabel zu
gestalten. Für den Ausbau des Trägervereinsmodells werden weitere strategische
Partner in den Bereichen Medizin/Medizintechnik und Erneuerbare Energien
(Solartechnik, Brennstoffzelltechnik) gesucht.
CAN GmbH gehört zu den innovativen Hamburger Unternehmen,
die von der Innovationsstiftung
Hamburg gefördert wurden.
(ul)
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